Campingplatz Waakhausen / Worpswede  
 
  Worpswede 05.09.2010 05:13:58
   
 

Ein Ausflug nach Worpswede lohnt sich immer

Worpswede entdecken Sie am besten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf einer Kutschfahrt. Schmale Fußwege, Klinkerstraßen durch den alten Ortskern oder Feldwege, wie sie früher durch die Dörfer führten, verbinden Architektur, Landschaft, Kunststätten, Galerien, Ateliers und Werkstätten.

Es macht Spaß die Geschichten des alten Bauerndorfes kennenzulernen, der alten Worpsweder Kunst und dem Schaffen der zeitgenössischen Künstler zu begegnen oder durch die faszinierende Landschaft des Teufelmoores zu schweifen.

In einer kleinen Werft im Teufelsmoor liegt der letzte Entenjäger auf dem Helgen. Nach dem Tod von Hinrich Grotheer hat der Heimatverein Schlußdorf die Werft, auf der mehr als 600 Torfschiffe gebaut wurden, übernommen und richtete darin mit sehr viel Liebe ein Museum ein, um der Nachwelt zu zeigen, mit welchen einfachen Mitteln die Torfkähne gebaut wurden. Fotos von der Torfschifffahrt, Torfabbau, Moorhütten, sowie Klappstau, Bauernbackofen und Ziehbrunnen veranschaulichen die Vergangenheit. Ein Torfschiff ist im Original vorhanden.

1838 als "Erdholländer" erbaut, gilt sie damals wie heute als Wahrzeichen des Ortes: die Worpsweder Windmühle. Nach aufwendiger Restaurierung ist sie wieder voll funktionstüchtig und bei günstigem Wind drehen sich ihre Flügel wie in alter Zeit. Nach Voranmeldung kann besichtigt werden, wie früher unser Mehl gemahlen wurde.



Der Moorexpress

Der Moorexpress reiht sich ein in die Liste der Verkehrsmittel und -wege, die die Erschließung und Kolonisierung des Teufelsmoores begleiteten. Ebenso wie der Torfkahn mit seinen braunen Segeln und ebenso wie die birkengesäumten Dämme entlang der schnurgeraden Entwässerungskanäle, die gleichzeitig als Verkehrswege dienten, ist der Moorexpreß zum Symbol der Landschaft und der Geschichte ihrer Kolonisierung geworden

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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